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jinwu
Anmeldedatum: 18.01.2012 Beiträge: 6 Wohnort: Darmstadt
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Verfasst am: Mi 18 Jan, 2012 14:28 Titel: neu hier im kalten land |
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hallo zusammen,
zuerst möchte ich loben, dass die Seite wirklich gut aufgebaut und geschrieben ist. bin sehr froh diese seite zu finden.
ich kannte früher bonsai bei meinem vater, etwa adenium obesum, wrightia religiosa und bougainvillea. aber allein mit pflanzen umgehen habe ich noch nie erlebt.
seit 3 jahren studiere ich in deutschland. noch davor hatte ich schnee noch nie gesehen. erst im letzten sommer habe ich meine erste pflanze erworben. mittlerweile habe ich über 30 davon. meine liebe brennt weiter, doch trotzdem ist der boden draußen seit tagen eingefroren. der boden ist so hart wie stein. die eingefrorene blätter mag ich schon mal nicht anfassen. jetzt bleibe ich aber immer unruhiger: soll ich die pflanzen gießen oder nicht? auftauchen oder nicht? da habe ich im garten picea, chamaecyparis, pinus, juniperus, rhododendron, laurus und acer. bis auf dem letzten haben alle noch ihre nadeln/blätter.
ich freue mich auf jegliche beratung/vorschlag. |
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Hajofix Moderator

Anmeldedatum: 28.11.2007 Beiträge: 513 Wohnort: Oranienburg
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Verfasst am: So 22 Jan, 2012 21:22 Titel: |
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Hallo und willkommen im Forum
Ich glaube, die Bonsaifreunde haben sich zu ihren Bäumen in die Winterruhe begeben.
Auch deine Bäume sollten die Winterruhe genießen.
Deine Bäume solltest du tatsächlich in Ruhe lassen, also nicht auftauen, gießen ist sicher auch nicht notwendig.
Da dieser Winter sicher auch in deiner Gegend keinen trockenen Dauerfrost bringt, haben die Bäume wohl genug Feuchtigkeit.
Beschreibe doch mal genauer, wo und wie du deine Bäume untergebracht hast, eventuell könnte man da am Winterschutz etwas verbessern. _________________
Gruß Hajo. |
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jinwu
Anmeldedatum: 18.01.2012 Beiträge: 6 Wohnort: Darmstadt
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Verfasst am: So 22 Jan, 2012 23:20 Titel: |
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danke für die antwort.
tatsächlich ist der frost jetzt vorbei. und es hat auch reichlich geregnet.
meine nadelbäume habe ich neben die kellerwand auf der südseite gestellt und mit rindenmulch bis zum stammansatz bedeckt. hatte luftposterfolie mit hilfe holzrahmen um sie aufgebracht. aber danach habe ich sie wegen dem schwitzwasser wieder abgemacht.
die azalee und den ahorn habe ich in die erde auf der nordseite des hauses eingegraben. da der ahorn kein blatt mehr hat, kann ich schwer beurteilen, ob es ihm gut geht.
den lorbeer habe ich auf den windgeschüzten balkon gestellt. dieser hat jetzt ein paar blätter verloren. tot sieht er nicht aus. ich weiß allerdings nicht, ob ich ihn bei nächtem frost nicht lieber im treppenhaus unterbringe.
meine andere azalee und ulmus und ilex hatten nämlich 2 monate dort verbracht, bis sie zum teil blätter abgeworfen haben und stehen zurzeit in meinem relativ kühlen zimmer. scheinen jetzt langsam neue blätter zu bilden. ich hoffe das ist nicht verkehrt gemacht.
LG,
jinwu |
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Hajofix Moderator

Anmeldedatum: 28.11.2007 Beiträge: 513 Wohnort: Oranienburg
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Verfasst am: Mo 23 Jan, 2012 18:04 Titel: |
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Hallo jinwu
Die Rindenmulchpackung ist super, Folie ist sehr schlecht.
Stehen die Bäume auf der Südseite nimmt man Flies zum Beschatten, damit die Zweige bei Sonnenschein nicht austrocknen. Auf der Nordseite braucht nichts über die Bäume gedeckt werden.
Der Ahorn fühlt sich auf der Nordseite sicher sehr wohl. Diese Überwinterung ist optimal und wäre auch für deine anderen Freilandbäume die günstigste.
Lorbeer und Ilex sollten auch dort hin.
Bei der Ulme fragt sich jetzt, ob es eine chinesische Ulme oder einheimische Ulme ist.
Einheimische Ulme an die Nordseite zum Ahorn, chin. Ulme bei 0 - 10°C, nicht wärmer.
Sind die Azaleen für Freiland, dann auch nach draußen in den "Norden".
Die Triebe, die deine Bäume jetzt im Haus treiben sind nutzlos, schwächen nur den Baum, sollten aber erst im März/April geschnitten werden, um den Baum jetzt nicht noch mehr zu schwächen.
Im Frühjahr treiben die Bäume dann wieder neue, brauchbare Triebe.
Habe Mut und stelle die Freilandbäume ins Freiland, auch wenn noch Frost kommt, schadet es den Bäumen nicht.
Frost schadet den Bäumen nicht, nur längerer trockener Frost kann durch Austrocknen den Bäumen gefährlich werden. _________________
Gruß Hajo. |
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jinwu
Anmeldedatum: 18.01.2012 Beiträge: 6 Wohnort: Darmstadt
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Verfasst am: Mo 23 Jan, 2012 22:22 Titel: |
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danke hajo, für deine ratschläge. in der zukunft mache ich dann so.
meine ulme ist chinesisch. die hat 6 wochen im treppenhaus zwischen 4 und 10 grad verbracht. jetzt ist sie wieder im zimmer zumeist 16-19 grad.
weshalb sind die neuen trieben nutzlos denn?ich gebe ihr im frühling sowieso einen formschnitt und umtopfen. ich weiß nicht, wie es dann aussieht, wenn es so weit ist. bin gespannt.
ah ja, noch was. ich habe heute ein olivenbäumchen bekommen. auf dem etikett steht, sehr frosthart, bis -15°c, aber die bäumchen standen im warmen Laden drin. kann das sein, dass sie die winterpause hinter sich haben? oder müssen sie jetzt wieder in den garten?
LG,
jinwu |
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Hajofix Moderator

Anmeldedatum: 28.11.2007 Beiträge: 513 Wohnort: Oranienburg
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Verfasst am: Mi 25 Jan, 2012 00:20 Titel: |
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Wieso steht die chin. Ulme jetzt im Zimmer ? Das Treppenhaus mit 4 - 10°C war optimal.
Olive ist nicht bis -15°C winterhart, sollte auch bei 0 - 10°C überwintert werden. Die Winterpause ist im April beendet, wenn keine stärkeren Fröste mehr auftreten.
Die Triebe sind nutzlos, weil sie dürr und kraftlos sind, sind aber ein Zeichen von falschem Standort. _________________
Gruß Hajo. |
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jinwu
Anmeldedatum: 18.01.2012 Beiträge: 6 Wohnort: Darmstadt
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Verfasst am: Mi 25 Jan, 2012 14:52 Titel: |
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das war ein fehler. ich war ängstlich, als die pflanzen ihre blätter abgeworfen hatten. dann war die temperatur die ganze zeit wieder weit über 5°c, dass sie angefangen haben auszutreiben.
hatte dann so einen artikel gefunden, über die winterpause:
http://www.evergreengardenworks.com/dormancy.htm
jetzt wenn die pflanzen dieses jahr überleben, würde ich sie dann das nächste mal die richtige winterpause geben. sprich, die rhododendron obtusum bleiben nur noch im garten und die ulmus parviflora im treppenhaus. |
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