Bonsai-Info.net

Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai

Bonsai, Zwergbäume ostasiatischer Herkunft, haben sich seit langem auch einen Platz in der westlichen Welt erobert. Der Faszination, welche von diesen kleinen Bäumen ausgeht, kann sich kaum jemand entziehen. Leider ist das Wissen um die richtige Pflege von Bonsai aber nicht so weit verbreitet, wie es das Angebot zahlreicher Bonsai-Händler vermuten läßt.

Auf Bonsai-Info.net habe ich einige Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai zusammengetragen, welche Dir möglicherweise von Nutzen sind. So findest Du hier Bonsai-spezifische Pflegehinweise aber auch grundlegende Informationen, Buchempfehlungen und weitere Bonsai-Themen.



Aktuelle Bonsai-Termine

Vorschaubild: Bonsai-Termine

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren zahlreiche Events pandemiebedingt ausfallen mußten, sieht es für das Jahr 2022 besser aus. Die ersten Bonsai-Ausstellungen, Workshops etc. habe ich bereits in meinem Kalender eingetragen.

Termine: Bonsai-Newsaktuelle Bonsai-Termine

»Wenn ich erst groß bin, fress' ich Euch alle!«

Bonsai-Schnecke

Sollen wir die Drohung der kleinen »Bonsai-Schnecke« erst nehmen? Nein, das wird nicht nötig sein, Bänderschnecken werden auch in großer Zahl unseren Bonsai nicht gefährlich werden.

Das Gefährdungspotential von Nacktschnecken ist ungleich höher: Da sie überwiegend Grünzeug fressen und ihr Hunger unstillbar erscheint, sollten wir entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Weiterlesen: PflanzenschutzNacktschnecken

Hieracium aurantiacum als Beisteller

Vorschaubild: Hieracium aurantiacum

Das Orangerote Habichtskraut gehört zur Untergattung der Mausohr-Habichtskräuter und ist eine anspruchslose Wildstaude, welche sich gut in einer Akzentschale kultivieren läßt. Zur Blütezeit erfreut die Staude durch eine auffällige Farbe.

Hieracium aurantiacum aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) ist in den europäischen Gebirgen heimisch, aber inzwischen in zahlreiche Gebiete verschleppt worden und an zahlreichen nährstoffarmen Standorten zu finden.

Weiterlesen: Kusamono und ShitakusaHieracium aurantiacum

Nandina - himmlischer Bonsai

Seltener Bonsai: Himmelsbambus (Nandina)

Nandina domestica, die Nandine bietet mit ihren senkrecht aufragenden, kaum verzweigten Trieben sowie den nahezu waagerecht wachsenden Zweigen eine grazile Erscheinung. Die schmalen, mehrfach gefiederten Blätter erinnern an das Laub des echten Bambus. In Japan findet Nandina domestica Verwendung als Zierpflanze in Tempelgärten, daher rührt auch die deutsche Bezeichnung »Himmelsbambus«. In Europa ist die Nandine kaum winterhart, wird aber seit langem als Kübelpflanze geschätzt.

Als Bonsai ist die Nandine nur selten zu finden. Nandina domestica eignet sich besonders zur Gestaltung in aufrechter Form mit mehreren Stämmen. Die filigrane, aufstrebende Form ergibt einen Bonsai mit fremdartigen Habitus.

Weiterlesen: BaumschuleNandina domestica

In neuem Gewand: »Bonsai - Gestaltung und Pflege«

Harry Tomlinson, Gründer und Ehrenpräsident der »East Midlands Bonsai Society« ist der Autor des englischen Standardwerkes »The Complete Book of Bonsai«, welches bereits 2004 zum ersten Mal in deutscher Sprache erschienen ist.

Den Originaltitel dürft Ihr ruhig wörtlich nehmen, denn es handelt sich bei dem vorliegenden Werk tatsächlich um ein komplettes Buch zum Thema Bonsai. Tomlinson schreibt über die Grundlagen der Bonsai-Kunst und die Techniken der Gestaltung, erläutert mehr als 100 Baumarten, erklärt Pflegemaßnahmen und Vermehrungstechniken. Mit über 200 großformatigen Seiten ist das Werk ein unverzichtbares Buch für jede Bonsai-Freund.

Im September 2009 erschien »Bonsai - Gestaltung und Pflege«, so der Titel der deutschen Ausgabe, in einer Neuausgabe beim Verlagshaus Dorling Kindersley.

Weiterlesen: Bonsai-Fachbüchervon Harry Tomlinson

Kiefern-Bonsai

Beliebter Bonsai: Bergkiefer (Pinus mugo) Pinus mugo, die Bergkiefer oder Latschenkiefer ist besonders in Europa ein beliebter Bonsai. Ursprünglich stammt die Bergkiefer aus den Subalpen der europäischen Hochgebirge. Je nach Standort nimmt der Baum dort verschiedene Formen an. Am eindrucksvollsten erscheint uns Pinus mugo direkt unterhalb der oberen Baumgrenze. Die niederliegende Form mit sich schlangenartig windenden Ästen ist Vorbild für zahllose Bonsai-Gestaltungen.

Die Latschenkiefer ist auch als Bonsai ein anspruchsloser Baum. Der Kiefernbonsai stellt keine besonderen Ansprüche an das Substrat, jede gute Bonsaierde ist geeignet, mineralische Böden werden bevorzugt. Regelmäßiges Gießen vorausgesetzt kann man bei der Bonsaipflege nun kaum noch etwas falsch machen…

Weiterlesen: BaumschulePinus Mugo, -Arten

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