Bonsai-Info.net

Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai

Bonsai, Zwergbäume ostasiatischer Herkunft, haben sich seit langem auch einen Platz in der westlichen Welt erobert. Der Faszination, welche von diesen kleinen Bäumen ausgeht, kann sich kaum jemand entziehen. Leider ist das Wissen um die richtige Pflege von Bonsai aber nicht so weit verbreitet, wie es das Angebot zahlreicher Bonsai-Händler vermuten läßt.

Auf Bonsai-Info.net habe ich einige Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai zusammengetragen, welche Dir möglicherweise von Nutzen sind. So findest Du hier Bonsai-spezifische Pflegehinweise aber auch grundlegende Informationen, Buchempfehlungen und weitere Bonsai-Themen.

Aktuelle Bonsai-Termine

Vorschaubild: Bonsai-Termine

Das Bonsai-Jahr 2019 hat begonnen: Ausstellungen, Workshops und zahlreiche weitere Veranstaltungen zum Thema »Bonsai« erwarten Euren Besuch. Die ersten Termine habe ich bereits in meinem Kalender angestrichen.

Sicher hat der Bonsai-Kalender 2019 auch Euch etwas Interessantes zu bieten? Oder Ihr möchtet mir weitere Bonsai-Termine mitteilen, welche bis jetzt noch nicht im Kalender vermerkt sind? Dann schaut doch einfach mal, was ich bis jetzt eingetragen habe…

Termine: Bonsai-Newsaktuelle Bonsai-Termine

Gemeiner Goldregen, als Bonsai gestaltet

Vorschaubild: Koreanische Hainbuche

Der Gemeine Goldregen ist mit seinen prächtigen gelben Blütentrauben besonders im Frühjahr ein auffälliger Blickfang in der Bonsai-Sammlung. Der aus dem südlichen Mittel- und Osteuropa stammende Baum ist auch in unseren Breitengraden winterhart, benötigt aber als Bonsai einen guten Frostschutz.

Laburnum anagyroides ist in unseren Parks und Gärten selten geworden, da alle Teile des Baumes giftig sind. Aufgrund seines raschen Wachstums eignet sich Goldregen aber gut zur Gestaltung als Bonsai und erfreut uns von April bis Juni mit einer spektakulären Blütenpracht.

Weiterlesen: BaumschuleLaburnum anagyroides, Gemeiner Goldregen

Buchen-Bonsai

Vorschaubild: Rotbuchen-Bonsai Besonders in Europa werden Rot-Buchen (Fagus sylvatica) gern als Bonsai gestaltet. Besonders im Winter beeindruckt der Buchen-Bonsai durch sein oft bis zum nächsten Frühjahr am Baum verbleibendes Herbstlaub.

Die glatte, graubraune Rinde eines Buchen-Bonsai wird durch Bonsai-Draht schnell beschädigt, daher sollte die angestrebte Form überwiegend durch Schnitt erreicht werden. Notwendige Korrekturen führt man besser durch Abspannen der Äste durch.

Weiterlesen: BaumschuleFagus sylvatica

Eine Baumschule für Bonsai?

Vorschaubild: Bonsaischule Enger

Im Jahre 1982 hat Hermann Pieper, Gärtnermeister in dritter Generation, die familieneigene Baumschule ganz auf die Anzucht und Vermehrung von Bonsai ausgerichtet. Inzwischen werden in der kleinen Gemeinde Enger in Ostwestfalen-Lippe auf 20.000 qm jährlich tausende Stecklinge bewurzelt und im Laufe mehrerer Jahre zu Rohbonsai erzogen.

Weiterlesen: BonsaihändlerBonsaischule.de

Rhodohypoxis als Beistellpflanze

Vorschaubild: Rhodohypoxis als Shitakusa

Rhodohypoxis, bei uns als Südafrikanisches Knollenpolster oder Magenta-Stern bezeichnet, war lange nur wenigen Spezialisten als Pflanze für sonnige Steingärten gekannt. In jüngerer Zeit findet die leicht zu kultivierende Staude aber mehr und mehr Anhänger unter Bonsai-Freunden.

Die sommergrüne Staude wird etwa 10 cm hoch. Besonders in der Blütezeit zwischen Juni und August sind die aparten Pflanzen gut als Beisteller geeignet. Wenn die kleinen Schalen rechtzeitig vor den Nachtfrösten zur Überwinterung an einen frostfreien Platz gestellt werden, wird man lange Freude daran haben. Vermehren läßt sich Rhodohypoxis einfach durch das Teilen der knollenartig verdickten Wurzeln.

Weiterlesen: Shitakusa und KusamonoRhodohypoxis als Bonsai-Beisteller.

Triebsterben beim Buchsbaum

Im Sommer 2006 kam es im gesamten Bundesgebiet und umliegenden Staaten zu einer für den Bonsaifreund und Kleingärtner rätselhaften Erkrankung der Buchsbäume (Buxus sempervirens): Die Infektion äußerte sich zunächst mit einigen Flecken auf den Blättern, führte im weiteren Verlauf zu dunklen Streifen an den Trieben und endete schließlich mit dem Absterben ganzer Zweige oder Äste.

Genaue Untersuchungen definierten als Ursache einen Befall mit Cylindrocladium buxicola, einer Pilzerkrankung, welche bereits seit 1997 aus Großbritannien bekannt ist.

Weiterlesen: PflanzenschutzBuchsbaumsterben

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