Bonsai-Info.net

Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai

Bonsai, Zwergbäume ostasiatischer Herkunft, haben sich seit langem auch einen Platz in der westlichen Welt erobert. Der Faszination, welche von diesen kleinen Bäumen ausgeht, kann sich kaum jemand entziehen. Leider ist das Wissen um die richtige Pflege von Bonsai aber nicht so weit verbreitet, wie es das Angebot zahlreicher Bonsai-Händler vermuten läßt.

Auf Bonsai-Info.net habe ich einige Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai zusammengetragen, welche Dir möglicherweise von Nutzen sind. So findest Du hier Bonsai-spezifische Pflegehinweise aber auch grundlegende Informationen, Buchempfehlungen und weitere Bonsai-Themen.

Aktuelle Bonsai-Termine

Vorschaubild: Bonsai-Termine

Das Bonsai-Jahr 2021 hat begonnen: Ausstellungen, Workshops und zahlreiche weitere Veranstaltungen zum Thema »Bonsai« werden auch in diesem Jahr vermutlich noch aufgrund der Corona-Pandemie beeinträchtigt sein. Die ersten Termine habe ich bereits in meinem Kalender eingetragen.

Termine: Bonsai-Newsaktuelle Bonsai-Termine

In neuem Gewand: »Bonsai - Gestaltung und Pflege«

Harry Tomlinson, Gründer und Ehrenpräsident der »East Midlands Bonsai Society« ist der Autor des englischen Standardwerkes »The Complete Book of Bonsai«, welches bereits 2004 zum ersten Mal in deutscher Sprache erschienen ist.

Den Originaltitel dürft Ihr ruhig wörtlich nehmen, denn es handelt sich bei dem vorliegenden Werk tatsächlich um ein komplettes Buch zum Thema Bonsai. Tomlinson schreibt über die Grundlagen der Bonsai-Kunst und die Techniken der Gestaltung, erläutert mehr als 100 Baumarten, erklärt Pflegemaßnahmen und Vermehrungstechniken. Mit über 200 großformatigen Seiten ist das Werk ein unverzichtbares Buch für jede Bonsai-Freund.

Im September 2009 erschien »Bonsai - Gestaltung und Pflege«, so der Titel der deutschen Ausgabe, in einer Neuausgabe beim Verlagshaus Dorling Kindersley.

Weiterlesen: Bonsai-Fachbüchervon Harry Tomlinson

Tatarischer Bonsai

Vorschaubild: Feuer-Ahorn

Acer tataricum wird noch selten als Bonsai gestaltet. Nun ist der Tatarische Steppenahorn auch nicht ganz so bekannt wie der Feuer-Ahorn Acer tataricum ssp. ginnala. Übrigens ist sich selbst die Fachwelt über die Familienverhältnisse der Tataren uneinig, so billigen einige Autoren dem Amur-Ahorn, wie der Feuerahorn auch genannt wird, eine eigene Art zu: Acer ginnala.

Familie hin oder her, sowohl Acer tataricum als auch Acer tataricum ssp. ginnala lassen sich gut als Bonsai gestalten und erfreuen uns durch ihre für Ahorne ungewohnt geformten Blätter, welche bereits im Spätsommer ihre Herbstfärbung annehmen.

Weiterlesen: BaumschuleAcer tataricum

Bonsai-Werkzeug: Sichelmesser

Zubehör für Bonsai: Sichelmesser Das Sichelmesser gehört zu den weniger bekannten Bonsai-Werkzeugen. Die scharfe Klinge dient dazu, einen Bonsai zum Umpflanzen aus seiner Schale zu lösen. Für einen Bonsai-Freund gehört das Sichelmesser nicht zu den wichtigsten Werkzeugen, in den meisten Fällen wird eine Gartenhippe oder ein Okuliermesser denselben Zweck erfüllen können.

Dennoch bietet das Sichelmesser gegenüber anderen Messern gewisse Vorteile in der Handhabung. Bei der Arbeit am Bonsai kommt es nämlich nicht nur darauf an, sowohl den Baum als auch die Schale zu schützen, eine sichere Handhabung der scharfen Klinge vermindert auch die Verletzungsgefahr des Bonsai-Freundes selbst.

Weiterlesen: Bonsai-Werkzeug und ZubehörSichelmesser

Die Zerr-Eiche als Bonsai

Seltene Bonsai: Zerr-Eichen

Ursprünglich stammt die Zerr-Eiche, Quercus cerris, aus den submediteranen Gebieten Süd- und Südost-Europas. Als Bonsai gestaltet sieht man sie allerdings nur äußerst selten.

Obwohl sie frostempfindlicher ist als die heimischen, zu den Weiß-Eichen zählenden Arten Quercus robur und Quercus petraea kann sie leichte Fröste mit einem angemessenen Schutz durchaus im Freien überstehen.

Weiterlesen: BaumschuleQuercus cerris



Eigene Raku-Schalen

Vorschaubild: Eigene Raku-Schalen

Hoch- und grobschamottierter Raku-Ton ist nicht unbedingt das beste Material, um daraus Kusamono-Schalen zu machen. Sowohl die Masse als auch die Brennkurve erlauben es nicht, frostfeste Keramik zu brennen. Jedoch ist ein Raku-Brand ein besonderes Event und die Ergebnisse sind immer wieder überraschend.

Im Juni 2016 hatte ich die Möglichkeit, ein paar Experimente zu machen und die Kombination von weißbrennendem Ton, transparenter Glasur, Kupferpulver und nach dem Brand ein Räuchern hat interessante Schalen hervorgebracht. Heute schmücken sie eine meiner Vitrinen.

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