Bonsai-Info.net

Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai

Bonsai, Zwergbäume ostasiatischer Herkunft, haben sich seit langem auch einen Platz in der westlichen Welt erobert. Der Faszination, welche von diesen kleinen Bäumen ausgeht, kann sich kaum jemand entziehen. Leider ist das Wissen um die richtige Pflege von Bonsai aber nicht so weit verbreitet, wie es das Angebot zahlreicher Bonsai-Händler vermuten läßt.

Auf Bonsai-Info.net habe ich einige Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai zusammengetragen, welche Dir möglicherweise von Nutzen sind. So findest Du hier Bonsai-spezifische Pflegehinweise aber auch grundlegende Informationen, Buchempfehlungen und weitere Bonsai-Themen.

Ficus, ideale Zimmerbonsai

Vorschaubild: Ficus-Bonsai Die Feigen, Ficus, bilden eine sehr artenreiche Gattung, welche vor allem in den Tropen aller Kontinente vorkommt. Ihnen allen ist gemeinsam, daß sie Latex, einen milchigen Saft absondern, wenn sie an Blättern oder Rinde verletzt werden. Dies ist auch der Grund für die Namensgebung des Ficus elastica: »Gummibaum«.

Zahlreiche dieser Arten werden gern zu Zimmerbonsai gestaltet. Wie kaum eine andere Pflanze vertragen Angehörige der Gattung Ficus aufgrund ihrer dicken Blätter die trockene Luft in einer Wohnung, sind also ideale Indoor-Bonsai.

Besonders beliebt als Bonsai sind die kleinblättrigen Arten wie Ficus benjamina oder der im Bild gezeigte Ficus wiandii. Darüber hinaus werden aber auch Ficus retusa und Ficus microcarpa gern als Bonsai gestaltet.

Weiterlesen: BaumschuleFicus-Arten

»Trophy 2023« - Bilder einer Ausstellung

Vorschaubild: Trophy 2023

Das bedeutendste regelmäßig veranstaltete Bonsai-Event Europas: Die »Trophy« in Genk ist für mich der Beginn eines jeden Bonsai-Jahres. Die Bonsai Association Belgium lädt ein und zahlreiche Künstler präsentieren im Februar die schönsten Bäume.

Seit Jahren besuche ich diese Ausstellung regelmäßig und nehme mir zwei Tage Zeit, die einmaligen Exponate zu betrachten. Auch stöbere ich durch den großen Händlerbereich. Selbst wenn ich mir vornehme, nichts zu kaufen: Mit leeren Händen kehre ich nicht nach Hause zurück. Und letztendlich ist man auf der »Trophy« nie allein. Ob man sich fest verabredet hat oder nicht: Bereits persönliche Freunde oder Internetbekanntschaften - sie sind auch alle dort. Eine gute Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bereits bestehende zu pflegen.

Weiterlesen: Bonsai-Events:Die »Trophy 2023«

Rhodohypoxis als Beistellpflanze

Vorschaubild: Rhodohypoxis als Shitakusa

Rhodohypoxis, bei uns als Südafrikanisches Knollenpolster oder Magenta-Stern bezeichnet, war lange nur wenigen Spezialisten als Pflanze für sonnige Steingärten gekannt. In jüngerer Zeit findet die leicht zu kultivierende Staude aber mehr und mehr Anhänger unter Bonsai-Freunden.

Die sommergrüne Staude wird etwa 10 cm hoch. Besonders in der Blütezeit zwischen Juni und August sind die aparten Pflanzen gut als Beisteller geeignet. Wenn die kleinen Schalen rechtzeitig vor den Nachtfrösten zur Überwinterung an einen frostfreien Platz gestellt werden, wird man lange Freude daran haben. Vermehren läßt sich Rhodohypoxis einfach durch das Teilen der knollenartig verdickten Wurzeln.

Weiterlesen: Shitakusa und KusamonoRhodohypoxis als Bonsai-Beisteller.

Kiefern-Bonsai

Beliebter Bonsai: Bergkiefer (Pinus mugo) Pinus mugo, die Bergkiefer oder Latschenkiefer ist besonders in Europa ein beliebter Bonsai. Ursprünglich stammt die Bergkiefer aus den Subalpen der europäischen Hochgebirge. Je nach Standort nimmt der Baum dort verschiedene Formen an. Am eindrucksvollsten erscheint uns Pinus mugo direkt unterhalb der oberen Baumgrenze. Die niederliegende Form mit sich schlangenartig windenden Ästen ist Vorbild für zahllose Bonsai-Gestaltungen.

Die Latschenkiefer ist auch als Bonsai ein anspruchsloser Baum. Der Kiefernbonsai stellt keine besonderen Ansprüche an das Substrat, jede gute Bonsaierde ist geeignet, mineralische Böden werden bevorzugt. Regelmäßiges Gießen vorausgesetzt kann man bei der Bonsaipflege nun kaum noch etwas falsch machen…

Weiterlesen: BaumschulePinus Mugo, -Arten

Triebsterben beim Buchsbaum

Im Sommer 2006 kam es im gesamten Bundesgebiet und umliegenden Staaten zu einer für den Bonsaifreund und Kleingärtner rätselhaften Erkrankung der Buchsbäume (Buxus sempervirens): Die Infektion äußerte sich zunächst mit einigen Flecken auf den Blättern, führte im weiteren Verlauf zu dunklen Streifen an den Trieben und endete schließlich mit dem Absterben ganzer Zweige oder Äste.

Genaue Untersuchungen definierten als Ursache einen Befall mit Cylindrocladium buxicola, einer Pilzerkrankung, welche bereits seit 1997 aus Großbritannien bekannt ist.

Weiterlesen: PflanzenschutzBuchsbaumsterben

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