Bonsai-Info.net
Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai
Bonsai, Zwergbäume ostasiatischer Herkunft, haben sich seit langem auch einen Platz in der westlichen Welt erobert. Der Faszination, welche von diesen kleinen Bäumen ausgeht, kann sich kaum jemand entziehen. Leider ist das Wissen um die richtige Pflege von Bonsai aber nicht so weit verbreitet, wie es das Angebot zahlreicher Bonsai-Händler vermuten läßt.
Auf Bonsai-Info.net habe ich einige Informationen zur Pflege und Gestaltung von Bonsai zusammengetragen, welche Dir möglicherweise von Nutzen sind. So findest Du hier Bonsai-spezifische Pflegehinweise aber auch grundlegende Informationen, Buchempfehlungen und weitere Bonsai-Themen.
Bonsai aus Montpellier
Acer monspessulanum, der im Mittelmeerraum heimische Felsen-Ahorn oder Französische Ahorn zeichnet sich durch seine enorme Trockenresistenz aus. Der botanische Name leitet sich von der lateinischen Bezeichnung der Stadt Pontpellier ab und wird korrekt »mons pessulanum« ausgesprochen.
Als Bonsai gestaltet besticht Acer monspessulanum durch seine recht kleinen, interessant geformten Blätter.
Weiterlesen: Baumschule ⇒ Acer monspessulanum
»Trophy 2023« - Bilder einer Ausstellung
Das bedeutendste regelmäßig veranstaltete Bonsai-Event Europas: Die »Trophy« in Genk ist für mich der Beginn eines jeden Bonsai-Jahres. Die Bonsai Association Belgium lädt ein und zahlreiche Künstler präsentieren im Februar die schönsten Bäume.
Seit Jahren besuche ich diese Ausstellung regelmäßig und nehme mir zwei Tage Zeit, die einmaligen Exponate zu betrachten. Auch stöbere ich durch den großen Händlerbereich. Selbst wenn ich mir vornehme, nichts zu kaufen: Mit leeren Händen kehre ich nicht nach Hause zurück. Und letztendlich ist man auf der »Trophy« nie allein. Ob man sich fest verabredet hat oder nicht: Bereits persönliche Freunde oder Internetbekanntschaften - sie sind auch alle dort. Eine gute Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen und bereits bestehende zu pflegen.
Weiterlesen: Bonsai-Events: ⇒ Die »Trophy 2023«
Wacholder-Bonsai
Die meisten Arten der Gattung Juniperus gedeihen ausgezeichnet auf trockenen, sandigen, nährstoffarmen Böden. Große Vorkommen findet man hauptsächlich in Heidelandschaften, aber auch der Steppe und Halbwüsten. Da der Wacholder für weidende Tiere unverträglich ist, stellt Juniperus nicht selten den einzigen Baumbestand stark beweideter Flächen dar.
Wacholder-Bonsai stehen am besten an einem sonnigen und luftigen Platz im Freien. Im Sommer sollte der Juniperus vor der direkten Mittagssonne geschützt werden, im Winter benötigt der Bonsai je nach Art einen leichten bis mittleren Schutz vor starkem Frost.
Weiterlesen: Baumschule ⇒ Juniperus-Arten
Bonsai auf Briefmarken
Bonsai als Motiv auf Briefmarken, da denkt man doch zuerst an Briefmarken aus Asien. Und da mein Händler um die Ecke gerade keine vorrätig hatte, habe ich mein liebstes Auktionshaus bemüht. Sehr groß war das Angebot nicht, aber ich hatte es auch nicht anders erwartet.
Zu meiner großen Verwunderung fand ich allerdings einen verhältnismäßig hohen Anteil afrikanischer Briefmarken, auf denen Bonsai abgebildet sind. Nun habe ich einige Motivmarken erworben, Philatelist werde ich aber sicher nicht werden. Auch gibt es zumindest eine Telefonkarte mit dem Motiv eines Bonsai und möglicherweise wird sich im Laufe der Zeit auch Weiteres finden lassen…
Weiterlesen: Kuriosa ⇒ Bonsai-Briefmarken
Rhodohypoxis als Beistellpflanze
Rhodohypoxis, bei uns als Südafrikanisches Knollenpolster oder Magenta-Stern bezeichnet, war lange nur wenigen Spezialisten als Pflanze für sonnige Steingärten gekannt. In jüngerer Zeit findet die leicht zu kultivierende Staude aber mehr und mehr Anhänger unter Bonsai-Freunden.
Die sommergrüne Staude wird etwa 10 cm hoch. Besonders in der Blütezeit zwischen Juni und August sind die aparten Pflanzen gut als Beisteller geeignet. Wenn die kleinen Schalen rechtzeitig vor den Nachtfrösten zur Überwinterung an einen frostfreien Platz gestellt werden, wird man lange Freude daran haben. Vermehren läßt sich Rhodohypoxis einfach durch das Teilen der knollenartig verdickten Wurzeln.
Weiterlesen: Shitakusa und Kusamono ⇒ Rhodohypoxis als Bonsai-Beisteller.